sternchenjeremy's Webseite

Jeremys  Geschichte...

Unser Sonnenschein Jeremy erblickte am 14.06.2009 um 09.06 Uhr das Licht der Welt. Wir waren Ueberglueklich als du da warst Schatz. Doch leider sollte unser Glueck nicht von dauer sein. Bei der Geburt von dir, gab es komlikationen,du hattest deine Nabelschnur 3 mal um den Hals und um den Fuss gebunden. Je weiter du rausgekommen bist desto enger wurde die Nabelschnur. Wir waren sehr erleichtert und ueberfroelich das zum Glueck alles gut verlaufen ist. Du warst so ein suesses Baby :) Wir sind nach drei Tagen Krankenhaus dann in unsere neue Wohnung gefahren, da haben auch schon Opa und deine Tanten/Onkel  auf Dich gewartet. Dein Opa war sooo stolz und hat dich gleich Stunden lang im Arm gehalten. Durch Dich hat unsere Familie wieder zusammen gefunden, Ich danke dir dafuer ! Die Zeit verging wie im Flug als du bei uns warst. Am 25.06.2009 hat Papa dich morgens um 4 Uhr noch gefuettert.Ihr seid zusammen auf der Couch eingeschlafen. Du lagst in seinem Arm direkt bei seinem Herzen. Ca eine halbe Std. danach bist du dann ganz still zu den Sternen gereisst. Als ich morgens um 9 aufgewacht bin und gesehen hab das du nicht in deinem Bettchen  lagst, bin ich in die Stube gelaufen. Da lagst du dann bei Papa im Arm, als wenn du schlafen wuerdest.Als ich genauer hinsah hab ich dann gesehn das du blau im Gesicht warst. :( So ein schrecklicher Anblick den ich mir NIE erwuenscht haette. Sofort hab ich Papa geweckt , der dann sofort mit einer Herz / Lungenmassage anfing. Ich habe sofort den Notarzt gerufen, stand aber so unter Schock das ich denen nicht mal erzaehlen konnte wo wir wohnen. Als sie dann alles wusste hiess es also warten bis der Krankenwagen da ist. Ich bin dann rueber gerannt ins Nebenhaus zu Papas Tante die sofort deine Oma anrief.  Papa hat alles versucht Wiederbelebung ect.aber deine Lunge war einfach schon zu. Es war zu spaet, du bist auf den Weg in den Himmel. Nach gefuehlten 2 Std. traf der Notarzt dann auch endlich ein. Alle versammelten sich um den Krankenwagen. Papa und ich waren mit im Krankenwagen wo uns die Aertze schon ueber den Ploetzlichen Kindstod aufklaerten. Kurz danach stellten sie dann deinen Tod fest. Deinem Papa und mir ging es so schlecht das wir erstmal Beruhigungstabletten vom Notarzt bekommen haben. Inzwichen waren schon eine Pastorin, ein Trauerbewaeltiger und die Kriminalpolizisten eingetroffen. Alle liefen sie kreuz und quer durch die Wohnung, um dem Todesort genau zu Untersuchen. Der Bestatter wurde dann auch gerufen um dich abzuholen. Wir durften noch so lange mit dir in die Wohnung gehen um uns von dir zu verabschieden. Kurze Zeit danach mussten wir dich aber leider aus unseren Armen geben. Noch heute faellt es mir schwer darueber zu schreiben. Du wurdest dann nach Diepholz gebracht, wo du vom Gerichtsmediziner obduziert wurdest. Abends kam dann der Anruf das du 100 % am Ploetzlichen Kindstod gestorben bist.  Tja nun Stand der Bestatter 2 Tage spaeter vor der Tuer und wollte deine Beerdigung besprechen.  Ich hatte eigendlich garkein Kopf dafuer aber es sollte ja schoen fuer dich werden.Wir konnten uns aussuchen ob wir dich anziehen wollen oder ob es der Bestatter machen sollte. Wir entschieden und aber dagegen, da wir deinen Narben nicht sehen wollten. Dein ganzer Koerper wurde ja leider aufgemacht. Bei uns in der Strasse gibt es  ein Loewenhospiz ( eine Einrichtung fuer Sterbenskranke Kinder , mit Sterbebegleitung und Aufbahrungsraum ) Eigendlich wollte wir uns da nur Psychologische hilfe suchen, aber als sie dann unsere Geschichte hoerten, boten sie uns an deine Aufbahrung bei ihnen zu machen. Wir fanden die Idee sehr toll, Da das Hospiz wirklich sehr schoen war gingen wir auf den Vorschlag gleich ein. Die Dame die sich mit uns Unterhielt klaerte es dann mit dem Bestatter ab und du wurdest direkt am naechsten Tag dort hingebracht. Von da an konnten wir Dich Tag oder Nacht bis zu deiner Beerdigung sehen, egal wann. Wir waren jeden Tag bei dir, haben jeden moment mit dir genossen den wir noch hatten. Die Zeit verging und ploetzlich war auch schon deine Beerdigung. Ich bin morgens gleich zu Dir hin, denn ich durfte dich persoehnlich in deinen kleinen Sarg legen. Ein tolles aber auch sogleich schlechtes Gefuehl. Ich freute mich dich nocheinmal in meinem Armen halten zu duerfen aber ich wusste auch das es jetzt das letzte mal in meinem Leben sein wird. Wenn du im Sarg liegst und der Deckel geschlossen wird werde ich dich NIE mehr wiedersehen. Der Bestatter fuhr mit dir dann zum Friedhof wo die Kapelle dann fertig gemacht wurde. Ich bin wieder nachhause gefahren und hab die kinder und mich dann fertig gemacht. Um 10.45 Uhr haben wir uns dann mit allen am Friedhof getroffen. An den Autos waren Herzbaloons geschnuehrt die wir spaeter mit Grusskarten zu dir in den Himmel fliegen lassen wollten. In der Kapelle haben dein Papa und ich noch ein selbst geschriebendes Gedicht vorgetragen. Als es dann vorbei war trugen dich dein Papa, deine Onkel Marcel,Kevin und Sascha zu deinem Grab. Deine Tante Alyssa hatte dir auch ein schoenes Gedicht geschrieben, das sie dann noch vorlas. Als du dann ins Grab gelassen wurdest haben wir unsere Baloons fuer dich fliegen lassen.    Wir Vermissen Dich sehr Krümelchen ♥                                           


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!